Publizierte byzantinische Bronzeöllampe aus Museumsbestand

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Publizierte byzantinische Bronzeöllampe aus Museumsbestand
Aus dem berühmten Museum für Morgenlandfahrer. Inklusive originalem Deckel. Ein fast identisches Stück ist im Kestner Museum in Hannover ausgestellt.
950 €

Verfügbarkeit: Verfügbar

Objektnummer: AR2916
Details

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Objekt: Öllampe

Material: Massive Bronze

Datierung: 4. - 6. Jh. n. Chr.
Byzantinische Epoche

Beschreibung:    Lampe mit gewölbtem Körper und lang vorgezogener Schnauze. Oberseite der Schnauze mit Rillendekor. Das runde Füllloch ist durch einen Scharnierdeckel verschlossen, darauf konzentrische Kreise und ein erhabener Punkt. Schmaler Bandhenkel, darauf kreuzförmiger Aufsatz (Senkrechter oberer Kreuzbalken fehlend) mit schwalbenschwanzförmigen horizontalen Balkenenden.
Im Lampenkörper ein Zapfen, der im Boden eine viereckige Öffnung hat (zum Aufstecken auf eine Halterung). Hoher Standfuss.

Maße: 95mm lang, 42mm breit, 47mm hoch. Dochtöffnung 29mm Durchmesser inklusive Lippe. Fülllöffnung und Deckel 30mm Durchmesser.

Zustand: Sehr guter Zustand. Vereinzelte kleinere Bestoßungen und ca. 2x3 cm² große Restaurierung an der Unterseite der Schnauze. Schöne gereinigte und dunkel nachpatinierte Bronzeoberfläche. Inklusive originalem Deckel erhalten, dieser kann nicht geöffnet werden. Weiße Beschriftung "SW0852" an der Unterseite, Inventarnummer des Museums für Morgenlandfahrer.

Provenienz: 2016 erworben von einem deutschen Auktionshaus. In dieses aus der berühmten Sammlung von Ernst-Ulrich Walter, Museum für Morgenlandfahrer, Leutwitz in Sachsen.

Der 2013 verstorbene E.-U. Walter trug seine Sammlung weitgehend zwischen 1963 und 1986 zusammen. Von 1963 bis 1974 war er zunächst als Anwalt für internationales Handelsrecht tätig, was mit zahlreichen Reisen in Länder des Mittelmeerraums und Asiens verbunden war. Zwischen 1974 und 1978 beriet Hr. Walter die Familie des Schahs von Persien und erhielt für seine Dienste zahlreiche historische Objekte für seine Sammlung. Zu Lebzeiten machte er seine Sammlung auf seinem Wohnsitz in Sachsen der Öffentlichkeit zugänglich. Teilweise war die Sammlung Walter ferner in den Jahren 2010 und 2011 im Museum der Westlausitz/Kamenz ausgestellt (publiziert im Katalog "Ex Oriente Lux" zur gleichnamigen Ausstellung).

Referenzen: Publiziert in: Ex Oriente Lux, Ausstellungskatalog 2010, S. 140 Nr. 185 (dort mit falscher Inv.-Nr.)
Vgl. ein fast identisches Stück im Kestner Museum Hannover: Mlasowsky, Die antiken Tonlampen im Kestner-Museum Hannover (1993) Nr. 450
Menzel, Antike Lampen im römisch-germanischen Zentralmuseum zu Mainz (1969) S. 123 Nr. 719

Echtheit: Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.