Römsiche Balkenwaage mit Schalen

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Römsiche Balkenwaage mit Schalen
Hervorrganed erhaltenes kleines Exemplar aus Bronze. Inklusive zwei Waagschalen mit Ritzverzierung aus konzentrischen Kreisen.
475 €

Verfügbarkeit: Verfügbar

Objektnummer: AR2776
Details

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Objekt: Römsiche Balkenwaage mit Waagschalen

Material: Bronze.

Datierung: Ca. 1. bis 4. Jh. n. Chr.
Römische Zeit.

Beschreibung:    Die Balkenwaage besteht aus einem langen Querbalken mit Ösen an den Enden, an welchen noch jeweils ein Ring angebracht ist. Zentral am Balken sitzt ein Dorn nach oben, der den Gleichgewichtszustand anzeigte. Über eine Bohrung ist dieser Dorn an einem Metallhalter befestigt, an dem über eine Öse die gesamte Waage aufgehängt werden konnte. Beiliegend sind zwei flache Waagschalen mit Ritzverzierungen aus konzentrischen Kreisen auf der Innenseite. Über drei Bohrungen am Rand konnten die Schalen an die Enden des Balkens gehängt werden.
Es handelt sich um ein großartig erhaltenes Exemplar einer antiken Balkenwaage. Wieder mit Fäden versehen könnte die Waage als wichtiges Anschauungsobjekt in einer Lehrsammlung dienen.

Anmerkungen: Die Römer nutzten Balkenwaagen (lat. libra) und Laufgewichtswaagen (lat. statera). Gleicharmige Balkenwaagen, wie das vorliegenden Exemplar, dienten dem möglichst exakten abwiegen von wertvollen Gütern, wie zum Beispiel Gewürzen. An den Enden der Arme wurden Schalen, Platten oder Haken befestigt und das Wiegegut auf der einen Seite mit genormten Gewichten auf der anderen Seite ins Gleichgewicht gebracht. Waagen nach demselben einfachen und effektiven Prinzip finden auch heute noch in vielen Regionen der Welt Anwendung.

Maße: 125mm breiter Balken, 39mm hoch mit Scharnierarm. Die Schalen 44mm Durchmesser.

Zustand: Großartig erhaltenes, zusammengehöriges Set. Präzise gearbeitet. Gleichmäßige, dunkle Patina. Kann hervorragend mit modernen Fäden in betriebsfähigen Zustand versetzt und ausgestellt werden.

Provenienz: 2016 in einem britischen Auktionshaus erworben. Zuvor in einer britischen Privatsammlung. In diese erworben zu Beginn der 1970er Jahre.

Referenzen: Vgl. Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin, Ident.Nr. Misc. 8911.

Echtheit: Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.