Archaische Protome aus Ton

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Archaische Protome aus Ton
Vermutlich Weihgeschenk und damit Darstellung einer Gottheit oder apotropäische (schützende) Grabbeigabe. Ca. 6. - 5. Jh. v. Chr. Aus der Sammlung Prof. Ritschel, Träger des Ehrenzeichens für Wissenschaft und Kunst der Republik Österreich, Autor und Förderer der kulturellen Entwicklung der Stadt Salzburg.
600 €

Verfügbarkeit: Verfügbar

Objektnummer: AR2680-K06
Details

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Objekt: Protome
Vermutlich Weihgeschenk und damit Darstellung einer Gottheit oder apotropäische (schützende) Grabbeigabe

Material: Roter Ton mit Fundpatina

Datierung: Ca. 6. - 5. Jh. v. Chr.
Späte Archaische Epoche

Beschreibung:    Gesicht mit großen, vortretenden Augen, kräftiger Nase und kleinem Mund. Ein Tuch über dem Haar fällt seitlich bis vor die Schultern hinab, der Stoff liegt in zwei Lagen übereinander und bildet ein gerades Band über der Stirnpartie.
Aus einer Matrize. Rückseite hohl, Aufhängeloch an der Oberseite in Randnähe.

Maße: Höhe 10,5 cm, Breite 7,5 cm.

Zustand: Sehr guter Zustand, lediglich kleine antike Bestoßung und Fehlstelle unten rechts, Gesichtszüge sehr gut erkennbar. Antike Bohrung zum Aufhängen an der Oberseite. Inklusive modernem Holzständer.

Referenzen: Für konzeptionell ähnlich angelegte Stücke, jedoch mit anderer Frisur, siehe:
J. Chesterman, Classical terracotta figures (London 1974) S. 54 Abb. 49 links
Antike Terrakotten, Katalog der Staatlichen Kunstsammlungen Kassel Nr. 8 (Kassel 1977) Nr. 1

Provenienz: 2019 erworben aus der Erbmasse der Sammlung Professor Ritschel, Österreich. Exportiert mit Genehmigung des österreichischen Bundesdenkmalamts. Prof. Dr. Karl-Heinz Ritschel erwarb seine Sammlung zwischen 1960 und 1970 bei internationalen Kunsthändlern.

Sammlung
Prof. Ritschel:
Professor Ritschel spielte eine wichtige Rolle für die Kultur und die Pflege der Geschichte Salzburgs. Mit großem persönlichen Engagement förderte er die kulturelle Entwicklung der Stadt. Zum Beispiel unterstützte er die Generalsanierung der Franziskanerkirche und spielte als Präsident des Museumsvereins seit 1990 eine wesentliche Rolle für die Einrichtung des Salzburg Museums in der Neuen Residenz. Das geschichtliche Interesse des Schriftstellers und Autors tritt auch in seinen mehr als 50 Büchern und 500 Kolumnen zutage, die von der Geschichte Salzburgs erzählen. Sein Anliegen Geschichte zu vermitteln verwirklichte er somit in eindrucksvollem Maße. Für sein publizistisches Werk wurde Karl-Heinz Ritschel vielfach ausgezeichnet, unter anderem 1995, als ihm die Republik Österreich für seine Verdienste das Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst verlieh.
Auch seine private Sammlung mit Schwerpunkten auf römischen Keramiken, Gläsern, Bronzen und Steinporträts ist beeindruckend. Diese bislang wohl unveröffentlichten Objekte haben wir mit unserem üblichen Anspruch aufbereitet und vermitteln sie hiermit wieder in die passionierte Pflege in einer gut geführten Sammlung.

Echtheit: Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.