Exzellent erhaltenes korinthisches Alabastron

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Exzellent erhaltenes korinthisches Alabastron
Sehr imposantes Objekt in perfekter Erhaltung. Mit wunderschöner Darstellung dreier Vögel. Aus einer alten deutschen Privatsammlung, in diese erworben 1975.
690 €

Verfügbarkeit: Verfügbar

Objektnummer: AR2844
Details

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Objekt: Korinthisches Alabastron

Material: Hellgelber Ton mit schwarzer und roter Bemalung

Datierung: Spätes 7. - 1. Viertel 6. Jh. v. Chr.
Früh- bis mittelkorinthische Periode.

Beschreibung:    Tränenförmiger Körper, unten leicht abgeflacht. Schmaler Hals, in einen breiten flachen Diskus übergehend.
Das Hauptmotiv bilden zwei einander gegenüberstehende Vögel (wohl Tauben), zwischen Ihnen ein weiterer kleinerer Vogel (wohl Adler) mit ausgebreiteten Schwingen, auf der Rückseite aufgespannte Tierhaut, im Feld verteilt zahlreiche Rosetten und andere Dekorelemente. Auf der Diskusoberfläche und unten Rosetten aus Stäbchen, an der Diskusseite Punktband, auf dem Hals Stäbchen.

Maße: Höhe 111 mm, Durchmesser 61 mm

Zustand: Gefäßkörper hervorragend erhalten mit lediglich minimalen Bestoßungen. Bemalung etwas ausgeblichen, Konturen sind noch scharf erkennbar.

Referenzen: Corpus Vasorum Antiquorum, Karlsruhe, Badisches Landesmuseum 1, Pl. 40.3
Corpus Vasorum Antiquorum, Tours and Bourges, Musee des Beaux Arts et Musee du Berry, Pl. 1.3-8
Corpus Vasorum Antiquorum, Sarajevo, Musee National de la Republique Socialiste de Bosnie-Herzegovine, Pl.15.3
Corpus Vasorum Antiquorum, Providence, Museum of the Rhode Island School of Design 1, Pl. 5.1A-B
Corpus Vasorum Antiquorum, Mannheim, Reiss-Museum 1, Pl. 6.6-7

Provenienz: Erworben 2019 aus dem deutschen Privatbesitz G. E. Zuvor in der deutschen Privatsammlung Dr. H. R. In diese erworben am 13.07.1975 bei der Antikenhandlung Karl Heinz Zühlsdorf in Köln, eine Kopie des Kaufbelegs liegt uns vor.

Sammlung Dr. H. R.: Dr. H. R. war ein promovierter Altphilologe, Gymnasiallehrer und Altertumsfreund. Sobald es ihm nach seinen Studienjahren finanziell möglich war, begann er 1970 zunächst mit dem Erwerb von römischen Münzen. Nach 1971 ging Dr. R. vermehrt dazu über, kleinere, kaiserzeitliche Antiken zu erwerben, denen alsbald auch griechische Vasen meist unteritalischer Machart folgten. Die Sammlung befand sich stets in Deutschland und wurde in seinem Domizil im Rheinland präsentiert. Das letzte Objekt wurden 1989 in die Sammlung aufgenommen.

Echtheit: Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.