Griechischer Teller mit Palmetten

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Griechischer Teller mit Palmetten
Exzellent erhaltenes Stück, hergestellt in griechischer Kolonie des Mittelmeer- oder Schwarzmeerraums im 3. bis 2. Jh. v. Chr. Aus dem Nachlass von Prof. Dr. K.H. Ritschel, Träger des Großen Ehrenkreuzes der Republik Österreich für seine besonderen Verdienste.
300 €

Verfügbarkeit: Verfügbar

Objektnummer: AR2680-K62
Details

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Objekt:        Teller mit Standring

Material: Roter Ton mit leicht metallisch glänzendem, schwarzem Firnis

Datierung: Ca. 3. - 2. Jh. v. Chr.
Hellenistische Epoche
Die Palmettenstempel deuten auf die Mittelhellenistische Epoche, siehe dazu auch weitere Literaturverweise in der Referenz unten.

Beschreibung:    Teller mt weitem hohem Standring und scharf abgesetzter Lippe. Vollständig mit schwarzem Firnis bedeckt, mit Ausnahme der Unterseite des Standrings.
Innen mit sechs eingestempelten Palmetten verziert, diese mit geschwungenen Bögen verbunden, die dadurch einen sechszackigen Stern bilden. Weiter außen ein breiter Strichelkreis.

Maße: Durchmesser 180 mm, Höhe 30 mm

Zustand: Nahezu perfekter Zustand. Der Körper des Tellers vollständig erhalten und nicht restauriert. Die schwarze Engobe ist bis auf Stellen mit kleinen Abplatzungen erhalten.

Referenz: Corpus Vasorum Antiquorum, Mainz, Römisch-Germanisches Zentzralmuseum 2, 70, Pl. 35.1-2

Provenienz: 2019 erworben aus der Erbmasse der Sammlung Professor Ritschel, Österreich. Exportiert mit Genehmigung des österreichischen Bundesdenkmalamts. Prof. Dr. Karl-Heinz Ritschel erwarb seine Sammlung zwischen 1960 und 1970 bei internationalen Kunsthändlern.

Sammlung
Prof. Ritschel:
Professor Ritschel spielte eine wichtige Rolle für die Kultur und die Pflege der Geschichte Salzburgs. Mit großem persönlichen Engagement förderte er die kulturelle Entwicklung der Stadt. Zum Beispiel unterstützte er die Generalsanierung der Franziskanerkirche und spielte als Präsident des Museumsvereins seit 1990 eine wesentliche Rolle für die Einrichtung des Salzburg Museums in der Neuen Residenz. Das geschichtliche Interesse des Schriftstellers und Autors tritt auch in seinen mehr als 50 Büchern und 500 Kolumnen zutage, die von der Geschichte Salzburgs erzählen. Sein Anliegen Geschichte zu vermitteln verwirklichte er somit in eindrucksvollem Maße. Für sein publizistisches Werk wurde Karl-Heinz Ritschel vielfach ausgezeichnet, unter anderem 1995, als ihm die Republik Österreich für seine Verdienste das Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst verlieh.
Auch seine private Sammlung mit Schwerpunkten auf römischen Keramiken, Gläsern, Bronzen und Steinporträts ist beeindruckend. Diese bislang wohl unveröffentlichten Objekte haben wir mit unserem üblichen Anspruch aufbereitet und vermitteln sie hiermit wieder in die passionierte Pflege in einer gut geführten Sammlung.

Echtheit: Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.