Große etruskische Oinochoe: Fund aus Cerveteri

Mehr Ansichten

Große etruskische Oinochoe: Fund aus Cerveteri
Sehr imposante große Vase aus alter deutscher Sammlung, in dieser seit dem Jahr 1959. Bekannter Fundkontext. Mit Art Loss Zertifikat.
3.985 €

Verfügbarkeit: Verfügbar

Objektnummer: AR2600
Details

Mehr

Objekt: Etruskische Oinochoe
Hohe bauchige Kanne mit hohem Bandhenkel

Material: Hellroter Ton mit schwarzem Überzug und rotfiguriger Malerei

Datierung: 2. Hälfte 4. Jh. v. Chr.
Etruskischer Kulturkreis

Beschreibung:    Bauchiger Gefäßkörper mit scharf eingezogener Schulter und zylinderartigem schmalem hohem Unterteil. Hoher, leicht konischer Hals mit kleeblattartigem Rand, an dessen tiefer liegender Seite der mäßig starke Bandhenkel ausläuft und nach einem flachen Bogen an der Schulter ansetzt. Der Bandhenkel ist am oberen Ansatz geteilt und in Wülsten, die in plastischen Rotellen enden, aufgesetzt.
Körper und Hals reich bemalt mit Palmetten und Doppelvoluten. Auf der Schulter Eierstabdekor. Die Vorderseite des Körpers ziert eine nach links eilende Nike, welche ihren Chiton mit der Linken rafft. Über ihr auf der Halsvorderseite ein nicht fertig ausgearbeiteter Tempel, vor diesem Säule.

Maße: Höhe 46 cm, Durchmesser 25 cm.

Zustand: Restauriert aus einigen großen Fragmenten und vielen kleineren Fragmenten. Die Substanz ist fast vollständig erhalten, es gibt keine Übermalungen. Insgesamt ein guter Zustand für eine Vase von dieser beeindruckenden Größe.

Referenzen: Beazley Form VII, siehe z.B.:
Corpus Vasorum Antiquorum, Tours and Bourges, Musee des beaux arts et Musee du Berry, 61, Taf.20.1-2; 5;
Corpus Vasorum Antiquorum. Paris, Musee du Louvre 22, 67-68 Taf. 33.9-12
Corpus Vasorum Antiquorum, Kiel, Kunsthalle Antikensammlung 2, 76, Taf. 49.1-4
Corpus Vasorum Antiquorum, Leipzig, Antikenmuseum der Karl Marx Universität 2, 56, Taf. 50.7-9

Provenienz: 2018 aus dem deutschen Privatbesitz P. Schäfer erworben. An Hr. Schäfer durch Erbschaft aus dem Besitz seines Vaters, August Schaefer. Herr August Schaefer erwarb die Oinochoe am 31. August 1959 in Augsburg von Dr. Bruckner, dies wurde auf einem schreibmaschinengetippten Blatt, das dieser Oinochoe beilag, festgehalten. Seit dieser Zeit befand sich die Oinochoe in Deutschland. Herr Dr. Bruckner erwarb die Oinochoe zusammen mit anderen Objekten in den 1950er Jahren in Sezze (Latium, Italien) von einem ortsansässigen Bauern. Als Fundort ist für die Oinochoe ein Grab bei Cerveteri überliefert.

Zertifikat: Ein ArtLoss Zertifikat liegt vor und kann hier eingesehen werden. Die Datenbank von ArtLoss umfasst gegenwärtig über 500,000 als gestohlen / verloren gemeldete Objekte und bezieht auch aktiv die entsprechenden Datenbanken von Interpol und vom FBI ein. Selbstverständlich erhalten Sie beim Kauf das ArtLoss Zertifikat zusammen mit dem Objekt.

Echtheit: Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.