Kaiserzeitliche Öllampe mit Büste - seltene Form

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Kaiserzeitliche Öllampe mit Büste - seltene Form
Sehr guter Zustand. Die schöne rote Engobe ist in großen Teilen original erhalten. Aus der Österreichischen Sammlung Prof. Ritschel, Träger des Ehrenzeichens für Wissenschaft und Kunst der Republik Österreich.
auf Anfrage

Verfügbarkeit: Verkauft

Objektnummer: AR2680-OL06
Details

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Objekt:        Öllampe

Material: Heller Ton mit dunkelrotem Überzug

Datierung: 1. Jh. n. Chr.
Römische Kaiserzeit

Beschreibung:    Ovale Lampe mit stumpfwinkliger Volutenschnauze. Um den spitzovalen Spiegel Eierstab. Spiegel und Schnauze durch eine Zunge verbunden. Mit runder Standfläche und Henkel.
Im Spiegel Frauenbüste mit voluminöser Haartracht.

Maße: Länge 101 mm, Breite 63 mm, Höhe 43 mm.

Zustand: Sehr guter Zustand. Die schöne rote Engobe ist in großen Teilen original erhalten. Attraktive Fundpatina.

Referenz: Menzel, Antike Lampen im römisch-germanischen Zentralmuseum zu Mainz (1969) S. 48 Nr. 261

Provenienz: 2019 erworben aus der Erbmasse der Sammlung Professor Ritschel, Österreich. Exportiert mit Genehmigung des österreichischen Bundesdenkmalamts. Prof. Dr. Karl-Heinz Ritschel erwarb seine Sammlung zwischen 1960 und 1970 bei internationalen Kunsthändlern.

Sammlung Prof. Ritschel: Professor Ritschel spielte eine wichtige Rolle für die Kultur und die Pflege der Geschichte Salzburgs. Mit großem persönlichen Engagement förderte er die kulturelle Entwicklung der Stadt. Zum Beispiel unterstützte er die Generalsanierung der Franziskanerkirche und spielte als Präsident des Museumsvereins seit 1990 eine wesentliche Rolle für die Einrichtung des Salzburg Museums in der Neuen Residenz. Das geschichtliche Interesse des Schriftstellers und Autors tritt auch in seinen mehr als 50 Büchern und 500 Kolumnen zutage, die von der Geschichte Salzburgs erzählen. Sein Anliegen Geschichte zu vermitteln verwirklichte er somit in eindrucksvollem Maße. Für sein publizistisches Werk wurde Karl-Heinz Ritschel vielfach ausgezeichnet, unter anderem 1995, als ihm die Republik Österreich für seine Verdienste das Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst verlieh.
Auch seine private Sammlung mit Schwerpunkten auf römischen Keramiken, Gläsern, Bronzen und Steinporträts ist beeindruckend. Diese bislang wohl unveröffentlichten Objekte haben wir mit unserem üblichen Anspruch aufbereitet und vermitteln sie hiermit wieder in die passionierte Pflege in einer gut geführten Sammlung.

Echtheit: Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.