Kampanische Amphora mit Museumsparallele

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Kampanische Amphora mit Museumsparallele
Zwei stilistisch identische Stücke, welche zweifelsfrei aus der selben Werkstatt bzw. Hand stammen, sind in Capua im Museo Campano ausgestellt. Großartig erhalten, vollständig und intakt, in dieser Erhaltung eine außerordentliche Seltenheit.
3.950 €

Verfügbarkeit: Verfügbar

Objektnummer: AR2906
Details

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Objekt: Kampanische Bügelhenkelamphora

Material: Hellroter Ton mit schwarzem Überzug, rotfiguriger Malerei und weißer Bemalung

Datierung: 2. Hälfte 4. Jh. v. Chr.
Ende der Spätklassik - frühe Hellenistische Epoche

Beschreibung:    Schlanke, hohe Vase mit einem durch eine Einschnürung abgesetztem Standfuß, einem hohen, leicht konischen Körper, flacher Schulter und einem langen Hals, welcher sich in eine überbordende Lippe öffnet. Darauf angesetzter halbkreisförmiger Henkel mit zentraler Bohrung, an der das Gefäß aufgehängt werden konnte.
Die eine Seite zeigt eine nach links stehende, mit einem geschnürten Chiton bekleidete Frau mit kunstvoller Frisur, die in einen Spiegel blickt, welchen sie in der ausgestreckten Rechten hält. In der Linken ein langer Zweig.
Die andere Seite zeigt einen nach links stehenden, beleibten jungen Mann, gekleidet in ein weites Himation (ein sogenannter "Manteljüngling"). Im Feld zwei stilisierte Tympanona.
Beide Bildseiten getrennt durch kunstvoll gearbeitete Volutenranken. Hals mit vertikalen schwarzen Streifen verziert als optische Imitation einer Kannelierung. Auf der Schulter Wellen-Mäanderband. Der Fuß ist innen in der Mitte vertieft.

Zwei stilistisch identische Stücke, welche zweifelsfrei aus der selben Werkstatt bzw. Hand stammen, sind in Capua im Museo Campano ausgestellt, siehe die Referenz unten. Diese Stücke werden auch vom Museum bzw. dem CVA einer Hand zugewiesen.

Maße: Höhe 370 mm, Durchmesser 105 mm.

Zustand: Vase in großartiger Erhaltung, vollständig und intakt. Minimaler Abrieb und winzige Bestoßungen stören den Gesamteindruck keineswegs In dieser Erhaltung eine außerordentliche Seltenheit.

Referenzen: Corpus Vasorum Antiquorum. Museo Campano di Capua (Italia Fascicolo XI) Taf. 26.4-6 und 31.5-7

Provenienz: 2016 aus der Privatsammlung G. Hieber erworben, in dieser circa um das Jahr 2000 aus der Privatsammlung D. Kind (Fellbach). In diese vor 1979 aus dem Kunsthandel erworben.

Echtheit: Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.