Museale attische schwarzfigurige Lekythos

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Museale attische schwarzfigurige Lekythos
Dargestellt ist eine zwischen zwei Satyren tanzende Mänade. Aufwändig bemalt in rot und weiß, die originale Bemalung ist hervorragend erhalten. Aus alter deutscher Sammlung, erworben Anfang der 1980er Jahre im Kölner Kunsthandel.
auf Anfrage

Verfügbarkeit: Verkauft

Objektnummer: AR3035
Details

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Objekt: Attische Lekythos (Gefäß zur Aufbewahrung von Öl)

Material: Hellroter Ton mit schwarzem Überzug und weißer und roter Malerei.
Sogenannte schwarzfigurige Vasenmalerei

Datierung: Ca. 550 - 475 v. Chr.
Klassische griechische Antike

Beschreibung:    Stark ausladender Teil der Bauchwandung über kräftigem Echinusfuß, hochgezogene Schulter, von welcher der hohe Hals durch einen kleinen Absatz getrennt ist. Lekythos mit Echinusfuß, hohem Körper und hochgezogener Schulter, von welcher der hohe Hals durch einen kleinen Absatz getrennt ist. Flach abgeschnittene Mündung.
Mundstück außen und innen schwarz gefirnißt, Oberseite ist tongrundig belassen. Schulter am Halsansatz mit Stabdekor, darunter Band aus überlappenden, ovalen Schilden und lanzenförmigen Blättern. Fuß und Unterseite des Körpers schwarz gefirnißt, darüber bloß gelassenes Band und ein weiteres breites schwarzes Firnißband, das als Standfläche für die Bildszene dient.
Im Bildfeld eine tanzende Mänade, umgeben von jeweils einem Satyr zu jeder Seite. Harre, Barttracht und Schweife der Satyren sind teils in dunkelrot gearbeitet, die Haut der Mänade in intensiver weißer Farbe.

Maße: Höhe 179 mm, Durchmesser ca. 85 mm

Zustand: Insgesamt in durchaus gutem Erhaltungszustand. Die originale Bemalung ist hervorragend erhalten, es gibt keine Ergänzungen. Hals gebrochen und wieder angefügt, Fehlstellen am Standfuß, kleinere Bestoßungen über den Körper verteilt.

Referenzen: Vgl. die im New York Metropolitan Museum of Arts ausgestellte Lekythos mit der Inventarnummer 06.1021.83, publiziert in:
Beazley, J.D., Attic Black-Figure Vase-Painters (Oxford, 1956): 495.154
Eschbach, N. and Schmidt, S. (eds.), Töpfer, Maler, Werkstatt. Zuschreibungen in der griechischen Vasenmalerei und die Organisation antiker Keramikproduktion (München 2016): 126, FIG.12

Provenienz: Erworben 2020 aus dem deutschen Privatbesitz Dr. R. Schmidt. Erworben von dessen Vater, Dr. D. Schmidt, Anfang der 1980er Jahre im Kölner Kunsthandel.

Echtheit: Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.