Publizierte koptische Bronzefigur einer stehenden Frau

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Publizierte koptische Bronzefigur einer stehenden Frau
Zwischen 1963 und 2009 als Leihgabe in Ausstellungen in Wien, Zürich, Basel und Clermont-Ferrand. Als Fundregion ist Mittelägypten überliefert. Aus der bekannten Sammlung von Prof. Maurice Bouvier. Erworben bei seiner Lehrtätigkeit in Ägypten zwischen 1929 und 1959.
700 €

Verfügbarkeit: Verfügbar

Objektnummer: AR2679-01
Details

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Objekt: Figur einer Frau in Orantenhaltung (beim Gebet)

Material: Massiver Bronzeguss mit Kaltarbeit.

Datierung: Ca. 5. Jh. n. Chr.

Beschreibung:    Figur einer stehenden Frau mit erhobenen Armen, in der Linken einen Kranz haltend. Ursprünglich als Attasche an einem größeren Gefäß verwendet.

Maße: Höhe ohne Sockel 89 mm, Breite 72 mm, Tiefe 10 mm

Zustand: Hervorragende Erhaltung, vollständig intakte Figur. Die Oberfläche wurde von einem Vorbesitzer schonend gereinigt und hat seitdem eine feine gleichmäßige Patina angesetzt Die Figur ist professionell auf einen lackierten Holzsockel montiert. Auf der Unterseite Beschriftung in rot "58."

Ausstellungs-
historie:
Koptische Kunst - Christentum am Nil, Kunsthaus Zürich, November 1963 bis Januar 1964
Frühchristliche und Koptische Kunst, Akademie der bildenden Künste, Wien, 11. März bis 3. Mai 1964
Leihgabe im Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig, 1998 bis 2003
Leihgabe im Musée Bargoin de Clermont-Ferrand, 2008 bis 2009

Publiziert in: Koptische Kunst - Christentum am Nil, Katalog zur Ausstellung im Kunsthaus Zürich, November 1963 bis Januar 1964 (Zürich 1963) Nr. 627
Frühchristliche und Koptische Kunst, Katalog zur Ausstellung in der Akademie der bildenden Künste, Wien, 11. März bis 3. Mai 1964 (Wien 1964) Nr. 381

Provenienz: Erworben 2019 in einem traditionellen französischen Pariser Auktionshaus. Dort eingeliefert aus der Schweizer Generationensammlung Bouvier, in diese aufgenommen zwischen 1929 und 1959 durch den Begründer der Sammlung Prof. Maurice Bouvier in Kairo oder Alexandria. Als Fundregion ist Mittelägypten überliefert. Von 1959 bis 2019 in der Schweiz bzw. als Leihgabe in Ausstellungen, s. oben.

Sammlung
M. Bouvier:
Maurice Bouvier (1901 - 1981) studierte Jura in Neuchatel und wurde durch die Ägyptische Regierung 1929 als Professor für Jura berufen. Er unterrichtete zunächst an der Universität von Assiut und später in Kairo. Dort entdeckte er seine Leidenschaft für die Geschichte Ägyptens. 1943 zog er nach Alexandria, wo er bis 1959 an der Rechtsfakultät unterrichtete. Nach seiner Emeritierung 1959 zog er ins kleine Örtchen Gruyeres in der Schweiz, wo er seinen Lebensabend verbrachte.
Während seines Aufenthalts in Ägypten 1929 - 1959 trug M. Bouvier eine umfassende Sammlung ägyptischer und orientalischer Kunst aus allen Epochen zusammen, von der prädynastischen Zeit über die pharaonischen und römischen Epochen bis hin zu zahlreichen Objekten aus dem koptischen Kulturkreis und der Zeit der islamischen Eroberung. 1959 verbrachte er im Rahmen seines Umzugs seine Sammlung in die Schweiz. Hr. Bouviers Interesse für die Archäologie und der außerordentliche Reichtum seiner Sammlung wurde auch von der Fachwelt anerkannt und gewürdigt, viele Objekte der Sammlung (darunter auch das hier angebotene Stück) befanden sich als Leihgaben in bedeutenden Europäischen Museen oder Ausstellungen. Nach seinem Ableben 1981 übernahm sein Sohn und Erbe Jean-François Bouvier die Pflege der umfassenden Sammlung, bis diese schließlich 2019 im Rahmen mehrerer Auktionen der Sammlerwelt wieder zur Verfügung gestellt wurde.

Echtheit: Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.