Publizierter Armreif mit luristanischen Widderköpfen

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Publizierter Armreif mit luristanischen Widderköpfen
Schöne hohl gearbeitete Tierkopfenden mit engen Bezügen zur achämenidischen Kunst. Aus dem frühen 1. Jt. v. Chr.
280 €

Verfügbarkeit: Verfügbar

Objektnummer: AR2910
Details

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Objekt: Armreif mit luristanischen Widderköpfen

Material: Widderköpfe aus Bronze, Reif möglicherweise aus anderer Legierung.

Datierung: Frühes 1. Jt. v. Chr.,
Luristanisch,
bei dem Grundkörper handelt es sich vermutlich um eine moderne Ergänzung zu den Köpfen.

Beschreibung:    Offener Armreif aus Rundstab mit Enden in Form von plastisch gestalteten Widderköpfen. Die Tierköpfe sind stark stilisiert und hohl gearbeitet, die Augen sind durch Löcher angegeben, die Hörner durch Voluten.
M. Tiersch verweist in ihrem Beitrag zu diesem Stück in "Ex Oriente Lux" auf die engen Bezüge zur achämenidischen Kunst, ist jedoch von der luristanischen Herkunft des vorliegenden Exemplars überzeugt.

Maße: 66mm bis 58mm Außendurchmesser. 57mm bis 46mm Innendurchmesser.

Zustand: Antike Köpfe vermutlich an einen modernen Reif angesetzt. Jedoch gute Fügung, zunächst nur am Winkel bemerkbar. Insgesamt guter Zustand. Auf der Innenseite weiße Beschriftung "SW1349", Inventarnummer des Museums für Morgenlandfahrer.

Provenienz: 2016 in einem deutschen Auktionshaus erworben. Zuvor im Bestand des deutschen Privatmuseums für Morgenlandfahrer (Inv.nr. SW1349). Dieses geht auf den bekannten Sammler Ernst-Ulrich Walter zurück. Er hat die Sammlung für sein Museum in den Jahren 1963 bis 1986 zusammengetragen, in denen er als Anwalt für internationales Handelsrecht den Orient bereiste und zwischen 1974 und 1978 als Berater für die Familie des persischen Schahs tätig war.
Dieses Objekt war von 2010 bis 2011 im Museum der Westlausitz, Kamenz, ausgestellt. Es wurde im weiter unten erwähnten Katalog zur Ausstellung publiziert.

Referenzen: Publiziert in F. Koch, Ex Oriente Lux, Schätze aus oberlausitzer Privatsammlungen, S. 157, Nr. 250.
Dort Verweis auf Parallele in Moorey (1971), S. 225, Kat.nr. 390 .

Echtheit: Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.