Römische Öllampe - kämpfende Gladiatoren

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Römische Öllampe - kämpfende Gladiatoren
Die Kampfszene im Spiegel wird durch die starke Fundpatina effektiv betont. Aus der Österreichischen Sammlung Prof. Ritschel, Träger des Ehrenzeichens für Wissenschaft und Kunst der Republik Österreich.
690 €

Verfügbarkeit: Verfügbar

Objektnummer: AR2680-OL08
Details

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Objekt:        Öllampe

Material: Gelber Ton mit starker Fundpatina

Datierung: 1. - 2. Jh. n. Chr.
Römische Kaiserzeit

Beschreibung:    Runde Öllampe mit runder Schnauze. Leicht abfallende Schulter, der eingetiefte Spiegel ist durch zwei umlaufende Rillen von der Schulter getrennt. Im Spiegel Kampfszene zweier Gladiatoren, beide behelmt, einer mit Rundschild.
Ehemals mit Henkel, dieser ist in der Antike abgebrochen. Mit Standfläche, ein eventueller Herstellerstempel ist durch die Ablagerungen verdeckt.

Maße: Länge 83 mm, Breite 69 mm, Höhe 39 mm.

Zustand: Henkel abgebrochen und fehlend. Die Kampfszene im Spiegel wird durch die starke Fundpatina effektiv betont.

Referenz: Rosenthal-Sivan, QEDEM 8 - Ancient lamps in the Schlossinger Collection (1978) S. 36 Nr. 136 (dort einzelner Gladiator)

Provenienz: 2019 erworben aus der Erbmasse der Sammlung Professor Ritschel, Österreich. Exportiert mit Genehmigung des österreichischen Bundesdenkmalamts. Prof. Dr. Karl-Heinz Ritschel erwarb seine Sammlung zwischen 1960 und 1970 bei internationalen Kunsthändlern.

Sammlung Prof. Ritschel: Professor Ritschel spielte eine wichtige Rolle für die Kultur und die Pflege der Geschichte Salzburgs. Mit großem persönlichen Engagement förderte er die kulturelle Entwicklung der Stadt. Zum Beispiel unterstützte er die Generalsanierung der Franziskanerkirche und spielte als Präsident des Museumsvereins seit 1990 eine wesentliche Rolle für die Einrichtung des Salzburg Museums in der Neuen Residenz. Das geschichtliche Interesse des Schriftstellers und Autors tritt auch in seinen mehr als 50 Büchern und 500 Kolumnen zutage, die von der Geschichte Salzburgs erzählen. Sein Anliegen Geschichte zu vermitteln verwirklichte er somit in eindrucksvollem Maße. Für sein publizistisches Werk wurde Karl-Heinz Ritschel vielfach ausgezeichnet, unter anderem 1995, als ihm die Republik Österreich für seine Verdienste das Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst verlieh.
Auch seine private Sammlung mit Schwerpunkten auf römischen Keramiken, Gläsern, Bronzen und Steinporträts ist beeindruckend. Diese bislang wohl unveröffentlichten Objekte haben wir mit unserem üblichen Anspruch aufbereitet und vermitteln sie hiermit wieder in die passionierte Pflege in einer gut geführten Sammlung.

Echtheit: Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.