Römischer Kopf aus Marmor

Römischer Kopf aus Marmor
Tolles Stück, montiert auf aufwändigem Sockel aus rotem geädertem Marmor. Kaiserzeitliche Kopie eines klassischen griechischen Vorbildes. Mit Art Loss Zertifikat.
11.950 €

Verfügbarkeit: Verfügbar

Objektnummer: AR2330
Details

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Objekt: Weiblicher Kopf, möglicherweise einer Göttin

Material: Heller Marmor

Datierung: Ca. 1. Jh. v. Chr. - 2. Jh. n. Chr.
Kaiserzeitliche Kopie eines klassischen griechischen Vorbildes.

Beschreibung:    Leicht nach rechts geneigter, leicht unterlebensgroßer Kopf einer Göttin. Symmetrisch gescheiteltes, in langen welligen Strähnen fallendes Haar. Unter dem Diadem zwei von Scheitel zum Hinterkopf verlaufende Strähnenbündel, diese vereinigen sich unterhalb des Diademknotens und sind mit einem länglichen gebogenen (Schmuck?) Plättchen fixiert. Gerade Nase, kleine, mandelförmige Augen, volle Wangen und Lippen, starkes Kinn.

Auf schönem, aufwändig gestaltetem Sockel aus rotem geädertem Marmor montiert.

Referenzen: Für ein älteres, aber verwandtes Vorbild, vgl. Kopf der Hera im Archöologischen Nationalmuseum von Athen, 1571, aus dem Heraion von Argos und einem argivischen Künstler der Polykletschule zugeschrieben. Um 420 v. Chr.
Siehe auch die Hera des Agorakritos (hier z.B. die in den Kapitolinischen Museen ausgestellte sogenannte Hera Borghese, eine römische Kopie des um 420 datierenden Originals).

Maße: Kopfhöhe 23 cm, Breite 14 cm, Tiefe 22 cm. Höhe mit Standfuß 35 cm.

Zustand: Frisur leicht bestoßen, linkes Ohr und Frisurseite in Antike abgebrochen. Professionelle Ergänzungen bei Fehlstellen auf der linken Gesichtsseite (von Stirn bis hinunter zur Wange) und linken Halsseite, Nasenspitze und Teile der Lippen, sehr kleine Fehlstellen in rechter Augenbraue und auf der Stirn sowie auf der rechten Halsseite unterhalb und hinter dem Ohr. Diese Restaurierungen sind sehr unauffällig und nur bei einer genauen Inspektion sichtbar.

Provenienz: Erworben 2015 von einem deutschen Auktionshaus. Zuvor in der deutschen Privatsammlung Yagani. In diese 1980 im Frankfurter Kunsthandel erworben.

Zertifikat: Ein ArtLoss Zertifikat liegt vor und kann hier eingesehen werden. Die Datenbank von ArtLoss umfasst gegenwärtig über 500,000 als gestohlen / verloren gemeldete Objekte und bezieht auch aktiv die entsprechenden Datenbanken von Interpol und vom FBI ein. Selbstverständlich erhalten Sie beim Kauf das ArtLoss Zertifikat zusammen mit dem Objekt.

Echtheit: Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.