Wunderschöner Apulischer Kantharos

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Wunderschöner Apulischer Kantharos
Exzellent erhaltenes, filigranes Gefäß. Aus einer alten deutschen Privatsammlung, in diese erworben 1976 bei der Kunsthandlung Aloys Faust, Köln.
1.080 €

Verfügbarkeit: Verfügbar

Objektnummer: AR2847
Details

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Objekt:        Kantharos

Material: Rotfigurige Keramik.
Hellroter Ton mit schwarzem Überzug und weißer sowie gelber Bemalung. Bemalung und Überzug sind glänzend und unberieben erhalten.

Datierung: 2. Hälfte 4. Jh. v. Chr.
Apulisch

Beschreibung:    Dreistufiger schwarzer Fußteller, hoher Stiel mit Grat in der Mitte. Hoher, zylindrischer Becher mit breitem glattem Rand. Hohe, obenauf konkave Henkel mit Quersteg in Höhe der Mündung und abschwingendem Blatt auf dem unteren Ansatz.
Auf jeder Bildseite Frauenkopf nach links mit reich verzierter Haube, Strahlen über der Stirn, langen Ohrlocken, Ohrschmuck und Kette. Unter dem Kinn und im Nacken Musikinstrumente, vor der Stirn Krummstab. Außenseite der Mündung mit Strahlendekor, die den Henkeln gegenüberliegenden Gefäßseiten sind bloß belassen.

Maße: Durchmesser 166 mm, Höhe 167 mm.

Zustand: Beide Henkel und der Fuß gebrochen und wieder professionell angefügt. Für ein Gefäß dieser Art dennoch ein sehr guter Zustand. Museumswürdiger Gesamteindruck. Alter Aufkleber auf der Unterseite mit Aufschrift eines Vorbesitzers "APULIEN IV Jh. v. Chr. KANTHAROS".

Referenzen: Corpus Vasorum Antiquorum, Hamburg, Museum für Kunst und Gewerbe 2, 91-92, Beilage 12.1, PL. 58.4-6
Corpus Vasorum Antiquorum, Parma, Museo Nazionale di Antichita 2, IV.D.AP.5, Pl. 8.2-3
Corpus Vasorum Antiquorum, Stuttgart, Württembergisches Landesmuseum 1, 57, Pl. 50.

Provenienz: Erworben 2019 aus dem deutschen Privatbesitz G. E. Zuvor in der deutschen Privatsammlung Dr. H. R. In diese erworben bei der Kunsthandlung Aloys Faust, Köln, am 04.12.1976. Eine Kopie der Rechnung sowie der Expertise von Aloys Faust liegt uns vor.

Sammlung Dr. H. R.: Dr. H. R. war ein promovierter Altphilologe, Gymnasiallehrer und Altertumsfreund. Sobald es ihm nach seinen Studienjahren finanziell möglich war, begann er 1970 zunächst mit dem Erwerb von römischen Münzen. Nach 1971 ging Dr. R. vermehrt dazu über, kleinere, kaiserzeitliche Antiken zu erwerben, denen alsbald auch griechische Vasen meist unteritalischer Machart folgten. Die Sammlung befand sich stets in Deutschland und wurde in seinem Domizil im Rheinland präsentiert. Das letzte Objekt wurde 1989 in die Sammlung aufgenommen.

Echtheit: Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.