Große römische Tonlaterne mit Öllampe

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Große römische Tonlaterne mit Öllampe
Hellroter Ton mit starker Sandpatina. Solche Laternen sind außergewöhnlich selten und fehlen meist selbst in gut sortierten Sammlungen und Katalogen.
505 €

Verfügbarkeit: Verfügbar

Objektnummer: AR1402-10
Details

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Objekt: Großes Lichthäuschen (Öllampenhalter mit Aufhängung) mit Öllampe
Material: Hellroter Ton mit starker Sandpatina
Maße: Höhe 230 mm, Durchmesser oben ca. 150 mm, Durchmesser am Standring 98 mm, Lampenöffnung 80 mm x 75 mm, Länge der Aufhängung ca. 80 mm.
Datierung: 4. - 7. Jh. n. Chr.
Römische Antike - Spätantike
Beschreibung: Große römische Tonlaterne. In der deutschen Fachliteratur werden diese Stücke als "Lichthäuschen" bezeichnet. Flache Schulter mit Perforierung zur Luftzufuhr und als Dekoration. Schulter am Ansatz der Aufhängung mit mehreren Rillen dekoriert. Mittig auf der Aufhängung Dekoration durch Wulstring. Die Aufhängung öffnet sich oben bikonchal (weitgehend erhalten), der darauf angesetzte Haltering fehlt.
Mit Standring.

Solche Laternen sind außergewöhnlich selten und fehlen meist selbst in gut sortierten Sammlungen und Katalogen. Ähnliche Beispiele aus Ägypten und dem Nahen Osten zeigt
Rosenthal & Sivan, QEDEM (1978) S. 150-1 Nr. 623-5.

Die Funktionalität der Lichthäuschen verdeutlichen sehr gut die Stücke
E. Bayer-Niemeyer, Bildwerke der Sammlung Kaufmann. Liebighaus, Museum alter Plastik. Bd. 1: Griechisch-Römische Terrakotten (Kassel 1988) Nr. 655-677

In die Öffnung der Laterne wurde eine Öllampe platziert. Diese konnte somit entweder aufgehängt werden, um aus der Höhe Licht zu spenden, oder auf handliche Art und Weise mitgeführt werden. Zur optimalen Präsentation des antiken Nutzungskontexts erhalten Sie zusammen mit dem Lichthäuschen eine Öllampe aus dem heiligen Land:
Spätsamaritanische Öllampe, 4. - 5. Jh. n.Chr. Fundort: Israel.
Zustand: Körper vollständig erhalten, von einem Restaurator fachmännisch zusammengesetzt (Restaurierung nur bei genauer Inspektion erkennbar). Oberer Teil der Aufhängung in Antike abgebrochen.
Provenienz: 2010 aus dem US Kunst- und Antiquitätenhandel erworben. Fundregion: Naher Osten, vermutlich Syrien.
Echtheit: Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.
Expertise: Im September 2012 anhand der fotografischen Dokumentation begutachtet und auf die Echtheit hin überprüft durch Mr. David Knell, renomierter Experte für antike Öllampen und ehemaliger Berater ("Consultant") bei Sotheby's in den späten 1990er und frühen 2000er Jahren.