Römische Öllampe aus Bronze - ex Christie's
1.280 €
Verfügbar
Objektnummer
AR3315A
| Objekt: |
Öllampe
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| Material: |
Bronze
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| Datierung: |
Lampenkörper 1. - 2. Jh. n. Chr, Römische Kaiserzeit. Henkel Römische Kaiserzeit bis ggf. Spätantike. |
| Beschreibung: |
Öllampe mit niedrigem rundem Körper. Ebene Oberfläche mit größerem Füllloch, um dieses kunstvoll aus mehreren Ringsegmenten gearbeitete höher gezogene Wandung. Spitz auslaufende Schnauze mit rundem Brennloch. Am Schnauzenansatz zu jeder Seite kleine plastische Blüte. Mit Standdiskus. Hoher geschwungener Henkel, dessen Ende sichelförmig gestaltet ist. Die Oberseite der Sichel ist mit floralen Motiven dekoriert. Den oberen Abschluss bildet eine Lilien- oder Papyrusknospe, daran wurde die Kette befestigt, an welcher die Lampe aufgehängt worden ist. Das erste Kettenglied ist erhalten. |
| Maße: |
Originallampenkörper ohne Henkel: Länge 111 mm, Breite 67 mm, Höhe 31 mm. Lampe mit Henkel: Länge 129 mm, Breite 86 mm, Höhe 112 mm. |
| Zustand: |
Der Lampenkörper an sich in sehr gutem Zustand. Angefügt ist ein nicht zugehöriger Henkel, eine professionelle Restaurierung mit Nieten, die sich jedoch leicht gelockert hat. Mit kleiner Korrosion an einer Spitze der Sichelform und Fehlstelle an den Spitzen der aufsitzenden Palmette. Beiliegender Aufkleber mit Aufschrift "111", sowie zwei Aufkleber auf der Unterseite mit Aufschriften "Oel-Ampel in Bronze Rom 1. Jhnt. n. Chr." und "B38".
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| Referenz: |
Lampenkörper: E. Altram-Stern, Die römischen Lampen aus Carnuntum (Wien 1989) Nr. 610 Zur Ausführung der Schnauze und des Spiegels vgl. Bussiere and Lindros Wohl, Ancient lamps in the J. Paul Getty Museum (2017) Nr. 619 (anderer Henkeltyp), sowie Nr. 625 (dort aber henkellose Lampe mit zwei Schnauzen) |
| Sammlung Schwitter-: Lagutt |
Gemäß der liebevollen Ausführung bei Christie's war Fridolin Schwitter-Lagutt der Gründer der Schwitter AG (Clichéanstalt) in Basel, einer Druckerei, die sich auf Kunstbücher, Plakate und wissenschaftliche Illustrationen spezialisiert hatte und die er zu internationalem Erfolg führte. Er teilte mit seiner Frau Halina eine tiefe Leidenschaft für Kunst, und gemeinsam begannen sie, in verschiedensten Bereichen wie Antike, asiatischer und präkolumbianischer Kunst zu sammeln. Durch ihre Arbeit knüpften sie enge Freundschaften mit einer Reihe bedeutender Schweizer, österreichischer und deutscher Künstler jener Zeit, darunter Oskar Kokoschka, Walter Kurt Wiemken und der Maler und Archäologe Fritz Pümpin.
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| Provenienz: |
2022 durch uns erworben bei Christie's London. Aus der Sammlung Fridolin (1903-1969) und Halina (1907-1989) Schwitter-Lagutt, Basel. In diese erworben vor 1971. Zwischen 1971 und 2022 wurde die Lampe als Leihgabe im Antikenmuseum Basel ausgestellt. |
| Echtheit: |
Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.
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