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Attische schwarzfigurige Halsamphora - Abschied eines Kriegers von seiner Mutter

8.500 €
Verfügbar
Objektnummer
AR3088
Objekt: Attische schwarzfigurige Halsamphora

Material: Hellroter Ton mit schwarzem Überzug
Schwarzfigurige Vasenmalerei

Datierung: Mitte bis 2. Hälfte 6. Jh. v. Chr.
Späte Archaische Epoche

Beschreibung:    Konisch ansteigender, außen gefirnißter Fuß, ovaler Körper. Breiter konkaver Hals mit ausgeprägter, konisch ansteigender Lippe, innen bis ca. zur Henkelmittel gefirnißt. Zwei angesetzte Bandhenkel, in der Mitte durch Rille zweigeteilt.
Das Bildfeld zeigt auf beiden Seiten einen nach links gewandten Hopliten mit korinthischem Helm, Rundschild und Lanze. Das Schildzeichen, ein Bein, das wohl Flinkheit symbolisieren sollte, war einst in weiß herausgearbeitet und ist auf einer Seite noch als Schatten erhalten. Ihm gegenüber steht eine in einen Mantel gehüllte Frauenfigur. Die Bildfelder werden nach oben zu durch Blattstäbe abgegrenzt. Der Hals ist beidseitig mit gegenständigen Palmetten geschmückt.

Maße: Höhe 252 mm, Durchmesser 163 mm.

Zustand: Sehr guter Zustand. Henkel und Fuß wieder angesetzt, einige stabile Risse im Körper, insbesondere auf Schulterhöhe. Kleinere Abplatzungen und Abrieb der Oberfläche. Originalmaterial jedoch vollständig erhalten, inklusive weitgehend erhaltener originaler Bemalung, nur die aufgemalten Details in weiß sind großteils verloren. Moderne Aufschrift "10" auf der Unterseite.

Referenzen: Corpus Vasorum Antiquorum. Capua, Museo Campano 2, III.H Pl. 4.1-2 (dort Abschied vom Vater).
Für eine etwas spätere Vase s. Corpus Vasorum Antiquorum, Altenburg, Staatliches Lindenau-Museum 1, Pl. 24.1-2 und 25.6
Für das Schildzeichen (im Knie gebeugtes Bein) auf einer attischen Vase, siehe (dort Abschied von Vater und Mutter):
Corpus Vasorum Antiquorum, London, British Museum 3, III.He.6, Pl. 33.2A-B

Provenienz: 2020 erworben von Galerie Cahn, Basel. Eingeliefert von Erben von Professor H. A. Dahn (verstorben 2019), Lausanne. Erworben durch Prof. Dahn am 06.08.1953 bei Spink & Sons, London. Eine vom Professor handgeschriebene und mit einem Foto versehene Inventarkarte, die der Amphore die Sammlungsnummer G V 39 zuweist, sowie ein Auszug aus dem von Prof. Dahn handgeschriebenen Inventar der Sammlung, der den Kauf der Amphore bei Spink & Sons festhält und datiert, liegen in Kopie vor und werden mit der Amphora mitgeliefert.

Echtheit: Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.