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Etruskische Ohrringe in Körbchenform

Verkauft
Objektnummer
AR3047
Objekt: Paar etruskischer Ohrringe in Körbchenform

Material: Gold.

Datierung: 600 v. Chr. bis 475 v. Chr.
Archaische Zeit und Blütezeit der Etrusker.
Der charakteristische Ohrringtyp lässt sich durch einige Exemplare aus bekanntem Fundkontext gut datieren.

Beschreibung:    Kunstvoll aus Gold gefertigtes Ohrringpaar in Körbchenform, der Typ ist auch als "a baule" bekannt. Ein Ohrring besteht aus einem hufeisenförmig gebogenen Bodenblech, das auf der Außenseite durch dekorative Stege in zwei Felder geteilt ist. Die Felder ziert jeweils ein filigranes Blütendekor. An die Rückseite bzw. Verschlussseite sind Halterungen für ein Scharnier und einen Verschlussstift angesetzt. Damit konnte einst ein Bügel befestigt werden, um das Schmuckstück ans Ohr zu hängen.
Bemerkenswert ist hier, dass sich das Ohrgehänge als zusammengehöriges Paar erhalten hat.

Maße: 9mm breit, 10mm lang.

Zustand: Sehr guter Zustand. Die Ohrringkörper sind weitgehend intakt mit erhaltenen filigranen Zierelementen, das feine Gold ist nur an einigen Stellen beschädigt. Ein Befestigungsbügel vorhanden und beiligend, der andere Bügel fehlend. Verschlussstifte fehlend. Zusammengehöriges Paar.

Provenienz: 2020 durch uns im britischen Kunsthandel erworben. Zuvor in britischem Familienbesitz. In diesen erworben 1983 aus der schweizer Sammlung Oswald Burchard.
Herr Burchard erwarb viele Objekte aus der Sammlung M. Hess, die vom Hôtel Jura in Basel versteigert wurde, vermutlich auch das vorliegende Ohrgehänge.

Referenzen: Vgl. H. Hoffmann und V. von Claer, Antiker Gold- und Silberschmuck, S. 12, Nr. 10.
Vgl. Schätze der Etrusker, Ausstellungskatalog vom 19. Oktober 1986 Saarbrücken, S. 106, Nr. 2.
Vgl. F. H. Marshall, Catalogue of the Jewellery, Greek Etruscan, and Roman, S. 114 und Tafel XVI, Nr. 1289.

Echtheit: Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.