Griechische Fibel mit Palmettendekor

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Griechische Fibel mit Palmettendekor
Schöne silberne Gewandspange aus den süditalischen Kolonien. Spätklassische bis frühhellenistische Periode.
625 €

Verfügbarkeit: Verfügbar

Objektnummer: AR2996B
Details

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Objekt: Griechische Fibel aus den süditalischen Kolonien

Material: Silber.

Datierung: Zweite Hälfte des 4. Jh. v. Chr.
Spätklassische bis frühhellenistische Periode.

Beschreibung:    Antike Fibel mit geschwungenem Bügel und prominentem Nadelhalter, als trapezförmige Platte gestaltet. Auf dieser ein Dekor, dass eine Palmette zeigt. Die Nadel ist über eine Spiralfeder mit dem Körper verbunden. Am Fuß der Fibel kleiner Fortsatz, an dem möglicherweise einst weitere Zierelemente befestigt waren.
Schöne Gewandspange mit Schmuckcharakter. Es handelt sich um einen Fibeltyp der griechischen Kolonien in Süditalien.

Hintergrund: Fibeln waren mehr als nur Gewandspangen, um die Kleidung zu verschließen. Sie waren Schmuck und Statussymbol und wurden gut sichtbar im Brust- oder Halsbereich getragen. Entsprechend vielfältig und modisch waren sie gestaltet, es entstanden zahlreiche Varianten je nach Region, Epoche und sozialem Hintergrund der Träger. Genau aus diesem Grund haben Fibeln in der modernen Archäologie eine herausragende Bedeutung. Mit ihrer Hilfe kann ein Fund schnell eingeordnet werden.

Maße: 51mm lang.

Zustand: Sehr guter Zustand. Inklusive originaler Nadel intakt, nur die Nadelhalterung ist abgebrochen und fehlt. Zierplatte leicht in sich verbogen, möglicherweise fehlt die Spitze am Fuß. Schön patinierte Oberfläche.

Provenienz: 2020 durch uns im britischen Kunsthandel erworben. Zuvor in britischem Familienbesitz. In diesen erworben 1983 aus der schweizer Sammlung Oswald Burchard.
Herr Burchard erwarb viele Objekte aus der Sammlung M. Hess, die vom Hôtel Jura in Basel versteigert wurde, vermutlich auch die vorliegende Fibel.

Referenzen: Vgl. J. Paul Getty Museum, object no. 77.AM.120.1 (ohne Dekor).
Vgl. F. H. Marshall, Catalogue of the Jewellery Greek, Etruscan & Roman in the Departments of Antiquities British Museum, Tafel XX, Nr. 1412 (dort mit früherer Datierung).

Literatur: Einen sehr guten und kompakten Überblick zum Thema antike Fibeln bietet R. Heynowskis Buch "Fibeln - erkennen, bestimmen, beschreiben" (Deutscher Kunstverlag, 2012).

Echtheit: Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.