Keltische Fibel

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Keltische Fibel
Seltene Fibel aus der Mittellatènezeit mit schönen Emailleeinlagen. Das Grundmaterial ist für eine Fibel aus Eisen noch gut erhalten.
auf Anfrage

Verfügbarkeit: Verkauft

Objektnummer: AR2754A
Details

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Objekt: Keltische Fibel

Material: Eisen. Einlagen aus roter Emaille.

Datierung: 3. Jh. v. Chr. bis 2. Jh. v. Chr.
Mittellatène / La Tène II.

Beschreibung:    Der Körper der keltischen Fibel ist aus einem Draht mit kreisförmigem Querschnitt geformt. Er verläuft mit einer leichten Rundung, am Fuß ist der Draht umgebogen, sodass er eine längliche Schlaufe bildet, bevor er sich wieder an den Körper anschmiegt. In diesem Abschnitt ist der Draht des Körpers an drei Stellen zu Zierknöpfen verdickt. Zwei davon sind als Halterung für Ziereinlagen gearbeitet und beinhalten noch Reste von roter Emaille. Am Kopf der Fibel ist eine gewickelte Feder, die in die Nadel übergeht.
Fibeln aus dieser Zeit sind selten und es wird angenommen, dass das Tragen von Gewandnadeln aus Metall im keltischen Nord- und Mitteleuropa erst in der darauffolgenden Spätlatènezeit weite Verbreitung fand.

Maße: 91mm lang.

Zustand: Korrodierter, aber durch einen Vorbesitzer restaurierter und stabilisierter Körper. Damit selten-gute Erhaltung für eine keltische Eisenfibel. Die Einlagen aus roter Emaillepaste sind noch gut erkennbar. Inklusive Nadel, diese abgeknickt.

Provenienz: 2016 in einem deutschen Auktionshaus erworben. Zuvor in einer süddeutschen Privatsammlung, in welche sich zahlreiche römische und keltische Fibeln befanden. In diese erworben in den 1970er Jahren aus dem Kunsthandel.

Referenzen: Ähnlich R. Hattatt, A Visual Catalogue of Richard Hattatt's Ancient Brooches, S. 289, Tafel 148, Nr. 731.
Ähnlich R. Heynowski, Bestimmungsbuch Archäologie 1, Fibeln, S. 21, Nr. 3.13 (Archäologisches Museum Hamburg, Inv.Nr. HM6942) und 3.13.1.
Ähnlich N. Mills, Celtic & Roman Artefacts, S. 39, C64.

Literatur: Ein empfehlenswertes deutschsprachiges Einführungs- und Nachschlagewerk zu keltischen Fibeln, sowie antiken Fibeln und Gewandnadeln allgemein ist:
R. Heynowski, Bestimmungsbuch Archäologie 1, Fibeln (2012).

Echtheit: Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.