Neolithischer Meißel aus grünen Stein

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Neolithischer Meißel aus grünen Stein
Das steinzeitliche Werkzeug der Jüngeren Trichterbecherkultur oder Einzelgrabkultur sticht besonders durch das Material hervor. Es ist aus wunderschönem, fein polierten grünen Stein gefertigt.
340 €

Verfügbarkeit: Verfügbar

Objektnummer: AR2948
Details

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Objekt: Geschliffener Meißel

Material: Schöner, grüner Stein. Felsgestein.

Datierung: Ca. 3400 v. Chr. bis 2400 v. Chr.
Jüngere Trichterbecherkultur bis Einzelgrabkultur,
Nordeuropäisches Neolithikum.

Beschreibung:    Kleiner, fein geschliffener Meißel. Schmale Schneide mit deutlichem Radius fein geschliffen. Elegante Form.
Besonders hervorzuheben ist der wunderschöne grüne Stein mit rötlich-brauner Maserung. Bekannt geworden sind in den letzten Jahrzehnten Jadeitbeile aus der europäischen Steinhzeit, welche auf eine Lagerstätte in den Alpen zurückgehen und als Rohmaterial für Prunkbeile oder als fertige Beile ins restliche Europa gehandelt wurden (vgl. P. Pétrequin et al. 2006, The neolithic quarries of Mont Viso, in European Journal of Archaeology 9 (1), S. 7–30). Die genaue Gesteinsart können wir in diesem Fall nicht zuordnen, aber wir vermuten, dass der schön polierte grüne Stein auch für unsere steinzeitlichen Vorfahren ästethisch ansprechend war. Dazu passt, dass Meißel dieser Art vor allem im Grabkontext gefunden wurden, wie aus ostdänischen Funden bekannt ist.

Maße: 7,9cm lang, 1,9cm breit an der Taille. 1,1cm breit und 0,7cm dick am Nacken.

Zustand: Großartiger Zustand. Sehr schön polierte Oberfläche ohne Schäden. Nur minimale antike Schadstellen am Nacken und an den Schmalseiten. Kleinere Anhaftungen an der Oberfläche betonen das Alter des Beilkopfs.

Provenienz: 2017 von uns erworben aus der deutschen Privatsammlung Heimbach. In diese aus Erbschaft aus der Sammlung Karl Naske. In die Sammlung Naske erworben aus dem Kunsthandel in den 1960er und 1970er Jahren. Aufgrund der überlieferten Notizen aus der Sammlung Naske, ist für diesen Beilkopf eine Herkunft aus Europa anzunehmen.

Referenzen: Vgl. P. V. Glob, Danske Oldsager II. Yngre Stenalder, Nr. 390 und 391.
Ähnlich Jeg ser pa oldsager, Seite 84f, Nr. 180 und S. 118f, Nr. 279.
Ähnlich Petersen, Flint fra Danmarks oldtid, Seite 118f, Nr. 186.

Echtheit: Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.