Sehr große afrikanische Öllampe - Pracht-Exemplar

Mehr Ansichten

Sehr große afrikanische Öllampe - Pracht-Exemplar
Im Spiegel ein Christogramm mit Alpha und Omega. Perfekt erhaltenes, imposantes Stück aus deutscher Generationensammlung.
490 €

Verfügbarkeit: Verfügbar

Objektnummer: AR2797
Details

Mehr

Objekt: Öllampe

Material: Roter Ton mit zum Teil erhaltener dunkelroter - brauner Engobe

Datierung: 4. - 5. Jh. n. Chr., Spätantike (byzantinische Epoche)

Beschreibung:    Sogenannte "Nordafrikanische" Lampe. Im Spiegel ein Christogramm (die griechischen Buchstaben Chi und Rho in Ligatur), daran die Buchstaben A und W hängend. Um den Spiegel Kranz von Dreiecken, die mit Punkten und Strichen aufgefüllt sind. Zwei Fülllöcher. Herausgezogene Schnauze mit antiken Rußspuren. Mit Standring (darin zwei konzentrische Kreise) und Zapfengriff.
Die griechischen Buchstaben "X" und "P" sind die ersten beiden Buchstaben der griechischen Schreibweise des Wortes Christus und bilden ein Symbol, welches auch als "Labarum" bekannt ist. Das Christogramm stellt eines der frühesten christlichen Symbole dar. Offiziell wurde es durch Konstantin I. nach der Schlacht an der Milvischen Brücke. Dieser nahm es unter anderem in seine Münzprägung auf, erste Münzen mit Labarum sind seit dem 2. Jahrzehnt des 4. Jahrhunderts bekannt. Jedoch ist die Symbolik auch aus vorchristlicher Zeit bekannt, so beispielsweise auf Münzen aus ptolomäischer Zeit (Ptolomäus III. Euergetes, 246–222 v. Chr.), wo das Symbol für chreston = gut einstand.

Maße: Länge 140 mm, Breite 83 mm, Höhe 52 mm.

Zustand: Winzige antike Abplatzungen an der Oberseite, ansonsten perfekt erhalten mit sehr gut erkennbarem Dekor. Leichte originale Rußsspuren an der Schnauze. Prachtexemplar!

Referenzen: Zum Spiegelmotiv ein fast identisches Stück bei:
Menzel, Antike Lampen im römisch-germanischen Zentralmuseum zu Mainz (1969) S. 94 Nr. 605
Zum Typ:
Menzel, Antike Lampen im römisch-germanischen Zentralmuseum zu Mainz (1969) S. 94 Nr. 609

Provenienz: 2016 erworben aus der deutschen Generationensammlung Becker. Von 1981 bis 2016 im Besitz von B. Große. Von 1952 bis 1981 im Besitz Karl Heinrich Becker. Zuvor im Besitz Carl Becker.

Echtheit: Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.