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Riesige kanaanitische Öllampe

Objektnummer
0448CAN1408
Vorantike Öllampe aus der Eisenzeit, Terracotta.
Objekt: Riesige vorantike Öllampe
Material: Terracotta, intensiv-rot
Fundort: Levante, Palaestina/Syria, kanaanitisch.
Maße: 175 mm lang, 160 mm breit, 65 mm hoch.
Datierung: Ca. 1200 v.Chr. bis 560 v.Chr., Eisenzeit
Zustand: Vollständig erhalten. Keine Schäden, keine Reparaturen. Intensivrote Färbung mit schönen, das Alter hervorhebenden Ablagerungen. Starke Rußspuren an Dochtmulde.
Beschreibung: Antike Öllampe aus Terrakotta, Kanaan/Syria.
Rotes Terracotta mit Ablagerungen. Abgeflachter Boden, 15mm breiter Randkranz.
Die einfache elegante Form war im gesamten Nahen Osten weit verbreitet und fand sich ab mindestens 2200 vor Chr. Zum Glück haben wenige Exemplare bis heute überdauert und wir freuen uns ein solches Stück intakt(!) in hervorragender Qualität anbieten zu können.Als wichtiger Gebrauchsgegenstand der damaligen Zeit gehört dieser Grundtyp der Öllampen zur Grundausstattung jeder gut geführten Antikensammlung. Die Echtheit des Stückes ist leicht an der rauhen Tonoberfläche, den Rußspuren und der Beschaffenheit der Anlagerungen auszumachen.
Geschichte: Als erste Lampen wurden mit Tierfetten gefüllte, flache Steinschalen verwendet, welche am Rand eine kleine Rinne für den Docht hatten. Dochte bestanden zunächst nur aus Pflanzenfasern, später auch aus Stoffresten. Derartige Schalenlampen wurden in manchen Regionen schon im 8 Jahrtausend v.u.Z. benutzt.Über viele Jahrhunderte entwickelte sich dieser Lampentyp kaum weiter, obgleich verschiedene Brennstoffe und Gehäuseformen aus Ton und Stein auftauchten. Die erste wesentliche Verbesserung war die Verwendung von Pflanzenölen. Dadurch konnten die Schalen zugedeckt und so vor Verschmutzung geschützt werden.Die verwendeten Brennstoffe (Fett, Talg, Öl) sind dickflüssig, so dass sie nur einige Millimeter bis wenige Zentimeter im Docht nach oben steigen können. Geht der Brennstoff zur Neige, verglüht ein Teil des Dochts.
Literatur: Adler 9ff, vgl. Typ 15; QEDEM 8 318ff.;
Echtheit: Die Echtheit wird wie bei allen unseren Objekten ohne zeitliche Einschränkung garantiert.
Provenienz: Neuere Ausgrabung nahe Jerusalem. Das Objekt wurde von der israelischen Kulturbehörde (IAA) erfasst, eine Exportgenehmigung liegt uns vor.