Römische Fibel aus der Sammlung Richard Hattatt

Mehr Ansichten

Römische Fibel aus der Sammlung Richard Hattatt
Antike römische Fibel in Rautenform. Das Stück ist in dem Standardwerk "Iron Age and Roman Brooches" publiziert. Es wurde in Norfolk, England gefunden.
auf Anfrage

Verfügbarkeit: Verkauft

Objektnummer: AR2364
Details

Mehr

Objekt: Römische Fibel aus der Sammlung Richard Hattatt

Material: Bronze und Reste der originalen Emaille.

Datierung: 2. Jh. n. Chr.
Römische Kaiserzeit.

Beschreibung:    Die römische Fibel hat einen rautenförmigen Körper. Die Fläche erhöht sich zur Mitte hin in drei Abstufungen in Form kleinerer Rauten. In der Mitte befinden sich noch Reste einer einstigen Verzierung mit Emaille. Darin waren einst neun schwarze Perlen befestigt, von denen sich wohl noch vier in die Emaillemasse gepresst auf der Fibel befinden. Die Rückseite ist konkav.

Maße: 36mm lang.

Zustand: Kleinere Fehlstellen und Oberflächenschäden. Reste von originaler, türkisfarbener Emaille. Nadel fehlend. Insgesamt stabiler Zustand. Sammlungsbeschriftung „2176“.

Provenienz: 2014 in einem britischen Auktionshaus erworben. Zuvor in der Sammlung Waite. In diese erworben zwischen 1970 und 2010. Zuvor, seit 1985 oder früher, in der wichtigen Sammlung von Richard Hattatt. Als Fundort ist Norfolk in England überliefert.

Über Richard Hattatt:
Nach dem Austritt aus der Familienfirma widmete sich Richard Hattatt dem Sammeln und Studieren von Antiquitäten. Durch Fokussierung auf ein Thema entstand nach einigen Jahren eine der bedeutendsten Sammlungen antiker Fibeln aus der Region nördlich des Mittelmeers. Aus der unermüdlichen Aufarbeitung der Stücke entstanden in den Jahren 1982, 1985, 1987 und 1989 vier Bücher, die inzwischen als Standardwerke auf dem Gebiet römischer Fibeln gelten.
Als Richard Hattatt im Jahr 1992 verstarb, waren Teile seiner Sammlung bereits im Ashmolean Museum (Oxford) und im Wiltshire Museum (Devizes) aufgenommen. Andere Fibeln der Sammlung gerieten über Auktionshäuser und Privatverkäufe in Streubesitz. Doch der ungeheure Erkenntnisgewinn durch die systematische Sammeltätigkeit, die Zeichnungen und zusammengetragenen Informationen ist der Nachwelt in seinen Büchern erhalten geblieben.
Mit dem entsprechenden Stolz können wir Ihnen diese römische Fibel aus der Sammlung und den Referenzwerken Hattatts anbieten.

Referenzen: Publiziert in R. Hattatt, Iron Age and Roman Brooches (1985), S. 159, Abb. 65, Nr. 567.
Publiziert in R. Hattatt, A Visual Catalogue of Richard Hattatt's Ancient Brooches (1989), S. 349, Abb. 208, Nr. 567.
Vgl. Hull 1967, Abb. 25.253 (sehr ähnliche Fibel aus No'nour).

Literatur: Ein empfehlenswertes deutschsprachiges Einführungs- und Nachschlagewerk zu antiken Fibeln ist:
R. Heynowski, Bestimmungsbuch Archäologie 1, Fibeln (2012).

Echtheit: Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.