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Römische Fibel aus der Sammlung Richard Hattatt

Verkauft
Objektnummer
AR2363
Objekt: Römische Fibel aus der Sammlung Richard Hattatt

Material: Bronze und türkis-blaue Emaille.

Datierung: 2. Jh. n. Chr.
Römische Kaiserzeit.

Beschreibung:    Die römische Fibel hat einen rautenförmigen Körper. An zwei gegenüberliegenden Ecken befinden sich kleine Zierscheiben, an den anderen beiden Ecken nach außen weisenden, schmale, bandartige Fortsätze. In der Mitte erhebt sich ein flacher Hohlzylinder, gefüllt mit türkis-blauer Emaille-Masse. In der Mitte war einst eine Perle befestigt. Die Fläche darum ist mit acht eingestanzten Doppelkreisen verziert, von denen noch vier sichtbar sind.
Hattatt hält die Fibel für eine Weiterentwicklung der frühen Plattenfibeln aus Claudischer Zeit. Sie könnte sowohl ein britisches, als auch ein kontinentales Fabrikat sein.

Maße: 40mm lang.

Zustand: Schäden am Rand und an der Oberfläche. Reste von originaler, türkisfarbener Emaille. Nadel fehlend. Insgesamt stabiler Zustand. Sammlungsbeschriftung „2352“.

Provenienz: 2014 in einem britischen Auktionshaus erworben. Zuvor in der Sammlung Waite. In diese erworben zwischen 1970 und 2010. Zuvor, seit 1985 oder früher, in der wichtigen Sammlung von Richard Hattatt. Als Fundort ist Großbritannien überliefert.

Über Richard Hattatt:
Nach dem Austritt aus der Familienfirma widmete sich Richard Hattatt dem Sammeln und Studieren von Antiquitäten. Durch Fokussierung auf ein Thema entstand nach einigen Jahren eine der bedeutendsten Sammlungen antiker Fibeln aus der Region nördlich des Mittelmeers. Aus der unermüdlichen Aufarbeitung der Stücke entstanden in den Jahren 1982, 1985, 1987 und 1989 vier Bücher, die inzwischen als Standardwerke auf dem Gebiet römischer Fibeln gelten.
Als Richard Hattatt im Jahr 1992 verstarb, waren Teile seiner Sammlung bereits im Ashmolean Museum (Oxford) und im Wiltshire Museum (Devizes) aufgenommen. Andere Fibeln der Sammlung gerieten über Auktionshäuser und Privatverkäufe in Streubesitz. Doch der ungeheure Erkenntnisgewinn durch die systematische Sammeltätigkeit, die Zeichnungen und zusammengetragenen Informationen ist der Nachwelt in seinen Büchern erhalten geblieben.
Mit dem entsprechenden Stolz können wir Ihnen diese römische Fibel aus der Sammlung und den Referenzwerken Hattatts anbieten.

Referenzen: Publiziert in R. Hattatt, Iron Age and Roman Brooches (1985), S. 159, Abb. 65, Nr. 334.
Publiziert in R. Hattatt, A Visual Catalogue of Richard Hattatt's Ancient Brooches (1989), S. 348, Abb. 207, Nr. 574.
Vgl. Hull, Tafel 752, Nr. 8268.

Echtheit: Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.