Römischer Fingerring mit eingesetztem Achat-Imitat

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Römischer Fingerring mit eingesetztem Achat-Imitat
Massiver vergoldeter Fingerring aus der späten römischen Kaiserzeit. Der Ring sticht hervor durch eine besonders schöne, mehrlagige Glasgemme in rot, weiß und schwarz.
1.300 €

Verfügbarkeit: Verfügbar

Objektnummer: AR2643
Details

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Objekt: Römischer Fingerring mit eingesetztem, imitiertem Achat

Material: Der Ring aus vergoldeter Bronze. Der imitierte Achat aus geschliffener Glaspaste in rot, weiß und schwarz.

Datierung: Späte römische Kaiserzeit,
3. Jh. n. Chr.

Beschreibung:    Reich verzierter Fingerring aus massiver Bronze. Die Ringschiene hat einen ovalen Verlauf auf der Innenseite, jedoch markante Kanten auf der Außenseite. Zur Vorderseite fasst der Ring eine ovale Platte, in die ein original zugehöriges Achat-Imitat aus römischer Zeit eingelassen ist. Das den Stein nachahmende Glas ist schön gebändert mit drei oder vier Schichten in den Farben rot, weiß und schwarz. Es ist als ovaler Konoid geschliffen.
Dieser Ringtyp tritt in zahlreichen Varianten vom 2. bis 4. Jh. n. Chr. in der römischen Welt auf. Durch Referenzstücke lässt sich speziell der hier vorliegende Typ gut in das 3. Jh. n. Chr. einordnen.

Maße: 34mm x 27mm außen, 21mm x 18mm innen. Ca. 14mm x 11mm Schmuckstein.

Zustand: Ca. 10mm großes Stück an der Ringsschiene ergänzt. Stabile Risse im Achat. Der Rest des Rings in hervorragendem Zustand. Die originale Goldplattierung ist in großen Teilen erhalten. Sehr schöner Gesamteindruck.

Provenienz: 2018 von uns auf dem britischen Kunstmarkt erworben. Zuvor in der britischen Privatsammlung David Hill. In diese 2016 erworben von der US-amerikanischen Galerie Medusa Ancient Art (Rechnung und Echtheitszertifikat liegen in Kopie vor). Zuvor in der bekannten Generationensammlung Content, erworben in den 1960er oder 1970er Jahren.

Referenzen: Vgl. L. Ruseva-Slokoska, Roman Jewellery, S. 195, Kat.nr. 257.
Ähnlich G. Zahlhaas, Fingerringe und Gemmen, Sammlung Dr. E. Pressmar, S. 49, Nr. 62.
Über die Generationensammlung Content:
M. Henig, The Content Family Collection of Ancient Cameos (Ashmolean Museum, 1990).

Echtheit: Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.