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Schwarzfigurige attische Lekythos des Haimon-Malers

1.300 €
Verfügbar
Objektnummer
AR3152
Objekt: Lekythos (Gefäß zur Aufbewahrung von Öl)

Material: Hellroter Ton mit rotem und schwarzem Überzug.
Sogenannte schwarzfigurige Vasenmalerei

Datierung: Erste Hälfte 5. Jh. v. Chr.
Attisch

Beschreibung:    Schmaler profilierter Fuß, hoher, sich nach oben leicht verbreiternder zylindrischer Körper mit ovoidem Ansatz zum Fuß hin, leicht ansteigende Schulter, schmaler zylindrischer Hals, abgerundete konische Mündung, geschwungener Bandhenkel.
Die schwarzfigurige Szene zeigt einen Streitwagen, der von vier Pferden gezogen wird. Im Wagen eine Person, welche die Zügel hält. Eine weitere Person mit Lanze steht hinter dem Wagen, ihnen gegenüber ist hinter den Pferden eine dritte Gestalt angeordnet. Vor den Pferden und zu diesen zurückgebeugt eine weitere Person. Auf anderen Lekythen diesen Typs wird gerne Dionysos dargestellt, aus einem Horn trinkend und sich zum Streitwagen umschauend.
Fuß und unteres Drittel des Körpers vollständig schwarz gefirnißt. Über der Szene drei gegeneinander versetzte, durch feine schwarze Linien getrennte Bänder aus kurzen dicken Strichen. Auf der Schulter umlaufende Strahlen, zum Hals hin Band aus kurzen Strichen. Mündung und Henkel außen schwarz gefirnißt.
Werkstatt des sogenannten Haimon-Malers.

Maße: Höhe 160 mm, Durchmesser 46 mm

Zustand: Aus mehreren Fragmenten professionell restauriert mit kleineren Ergänzungen und einer größeren Ergänzung am Fuß. Sehr schöner Gesamteindruck. Alte Aufkleber eines Vorbesitzers unter dem Fuß mit Aufschriften "2", "49539" bzw. Aufdruck "835".

Referenzen: Corpus Vasorum Antiquorum, Leiden, Rijksmuseum van Oudheden 2, Pl. 94.9-10; 102.3-4
Corpus Vasorum Antiquorum, Heidelberg, Universität 4, Pl. 174.8-9
Corpus Vasorum Antiquorum, Prague, Universite Charles 1, Pl. 34.6-7

Provenienz: Erworben 2021 von Hr. B., Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Von diesem erworben aus der Sammlung T., Bergisch Gladbach. Dieser erhielt das Objekt aus dem Nachlass seiner Eltern. Erworben in Deutschland in den 1960er Jahren. Im Jahr 1968 befand sich das Objekt bereits gesichert in der Sammlung T., wie aus einer vom 08.02.1968 datierten Einschätzung der Sammlung durch den Händler Dr. Kurt Deppert, "Kunstwerke der Antike", Frankfurt am Main, hervorgeht, um welche Familie T. gebeten hatte.

Echtheit: Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.