Skarabäus mit Wunschformel

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Skarabäus mit Wunschformel
Schöner Skarabäus aus dunklem Steatit. Die Hieroglyphen auf der Unterseite könnten als Neujahrswünsche gedeutet werden.
auf Anfrage

Verfügbarkeit: Verkauft

Objektnummer: AR2340
Details

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Objekt: Ägyptischer Skarabäus

Material: Dunkler Steatit mit gealterter Oberfläche.

Datierung: Neues Reich bis Dritte Zwischenzeit des Alten Ägypten,
18. bis 25. Dynastie,
ca. 1550 v. Chr. bis 664 v. Chr.

Beschreibung:    Die Oberseite des Skarabäus ist plastisch als stilisierter Käfer herausgearbeitet. Eine Längsbohrung durch den Körper ermöglichte das Auffälden des Skarabäus als Amulett.
Auf der Unterseite eine Wunschformel aus Hieroglyphen, möglicherweise Wünsche zum neuen Jahr.

Hintergrund: Skarabäen (Käfersteine) haben Ihren Ursprung im Alten Ägypten und stellen den Käfer "Heiligen Pillendreher" (Scarabaeus sacer) dar. Sie galten als Symbol des Sonnengotts und wurden bereits zu Zeiten der 1. Dynastie für rituelle Zwecke eingesetzt (vgl. Wilkinson, Egyptian Scarabs, Shire Egyptology, S. 7ff).
In den rund 2000 Jahren vom Alten Reich bis zur ptolemäischen und römischen Zeit entwickelten die kleinen Amulette in Form des Skarabäuskäfers eine extrem große Beliebtheit. Die Verbreitung reichte damals weit über das Alte Ägypten hinaus in den gesamten Mittelmeerraum. Je nach Mode der Zeit war die Form mehr oder weniger naturgetreu an die kräftig gebauten Käfer angelehnt.
In den Lehrsammlungen und Kabinetten des neuzeitlichen und modernen Europas haben Skarabäen ihre alte Beliebtheit wiedererlangt. Sie gehören zu den wichtigsten Objekten in ägyptologischen Sammlungen. Die meist mit Symbolen oder Hieroglyphen versehenen Unterseiten überliefern tiefe Einsichten in die altägyptische Kultur.

Maße: 11mm lang.

Zustand: Sehr gut erhalten. Regelmäßige Spannungsrisse auf der Oberfläche zeugen von dem Alterungsprozess.

Provenienz: 2014 im britischen Kunsthandel erworben. Zuvor in einer britischen Privatsammlung. In diese erworben vor 1975.

Referenzen: Vgl. P. E. Newberry, Egyptian Scarabs, Tafel XL, Nr. 2.

Literatur: Richard H. Wilkinson, Egyptian Scarabs, Shire Egyptology (2008).

Echtheit: Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.